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Wenn das Baby spuckt

« Gründe und hilfreiche Tipps »

Egal, ob der kleine oder grosse Hunger kommt, wenn das Baby gefüttert werden möchte, ist meist Eile geboten. Mütter, die ihre Kinder stillen, haben den Vorteil, stets Milch in perfekter Temperatur sofort zur Verfügung zu haben. Doch auch Mütter, die die Flasche geben, kennen allmählich den Rhythmus und sind schnell bei der Zubereitung der Milch. Nach dem Füttern kommt es häufig zum Ausspucken. Was steckt dahinter? Wann sollte man das Kind untersuchen lassen? Welches Babyzubehör hilft? Das erfahren Sie hier.

Ob stillend oder mit Flasche – das Füttern ist ein intimer Moment

Oftmals können die Kleinen das Füttern kaum erwarten und sind voller Vorfreude. Die ersten Wochen sind auch für die Mütter eine ganz besondere Zeit. So nah und innig kommen sich Kind und Mutter später im Laufe der Kindheit nicht mehr, wenn es um die Nahrungsaufnahme geht. Das Trinken aus der Flasche oder auch das Stillen ist etwas sehr Intimes und zugleich etwas ganz Wunderbares. Nach der sättigenden Mahlzeit sollte das Kind kurz aufstossen, um überschüssige Luft aus dem Magen zu lassen.

Das Fuettern ist ein intimer Moment
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Im Volksmund wird noch immer vom „Bäuerchen machen“ gesprochen und dabei passiert es dann auch meist: Ein wenig der soeben noch mit voller Wonne getrunkenen Milch steigt auf und das Baby spuckt. Das ist völlig normal und bietet keinen Grund zur Sorge. Dennoch wollen viele Mütter gern wissen, was es damit auf sich hat.

Das Baby spuckt nach dem Trinken: Eine natürliche Reaktion

Bis zum dritten Lebensmonat ist der Verdauungsapparat bei einem Säugling noch nicht komplett fertig gestellt. Mit anderen Worten, noch arbeiten nicht alle Organe zu einhundert Prozent. Dementsprechend muss sich der Magenverschluss noch entwickeln, der eigentlich verhindert, dass die Nahrung wieder zurück in die Speiseröhre gelangt. Bei einem Säugling jedoch schliesst dieser Muskel noch nicht richtig.

In der Fachsprache wird das geringe Ausspucken der Milch als Reflux bezeichnet. Dies bedeutet im Grunde nichts anderes als „Rückfluss“.

Besonders stark tritt dieser Reflux auf, wenn das Baby zu hastig und zu gierig getrunken hat. Aber auch eine falsche Körperhaltung nach der Nahrungsaufnahme kann dazu führen, dass der Nachwuchs spucken muss.

Spucken als natuerliche Reaktion
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Ein schöner Vergleich ist eine offene Trinkflasche. Ist diese gut gefüllt und hat keinen Verschluss, dann wird ab einer bestimmten Lage auch ein Teil des Inhalts hinaus fliessen.

Was hilft, wenn das Baby spuckt?

Da dies zum grössten Teil ein natürlicher Vorgang ist, können Sie den Reflux nicht verhindern – häufig besteht auch kein Grund dazu. Aber Sie können auf ein paar Dinge achten, um den Reflux nicht unnötig oft auszureizen. Dies beginnt bereits beim Füttern. Mütter, die ihr Kind stillen, sollten vorher die Milch ein wenig aus der Brust ausstreichen. Somit verhindern Sie, dass zu viel Milch zu Beginn regelrecht herausschiesst und der Säugling zu schnell schlucken muss. Bei der Flasche achten Sie darauf, dass Sie diese nicht zu stark schütteln. Sonst bilden sich Luftbläschen darin und das wiederum würde zu Blähungen und verstärktem Milchausfluss führen.

Fuer jedes Alter gibt es eine entsprechende Groesse fuer den Sauger
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Zudem ist der Sauger an der Flasche sehr wichtig. Für jedes Alter gibt es eine entsprechende Grösse für den Sauger. Sie können sogar selber testen, ob dieser optimal ist oder nicht. Halten Sie hierfür die Flasche senkrecht nach unten. Die Milch darf nur Tröpfchenweise herausfliessen und nicht schwallartig herauslaufen. Häufig wird empfohlen, das Baby vor dem Trinken frisch zu wickeln. Wird die Windel erst hinterher gewechselt, kann es sein, dass der Reflux erst recht animiert wird, wenn das Baby seine Beine heben und sich wenden muss.

Beim Füttern selber ist darauf zu achten, dass Ihr Kind eine relativ aufrechte Sitzhaltung einnimmt und eben nicht zu flach liegt. Das hilft schon einmal sehr gut dabei, um nach dem Füttern nicht zu viel Spucken zu müssen.

Wenn das Baby sein Bäuerchen gemacht und der kleine Schluck Milch wieder seinen Weg nach draussen gefunden hat, denn geben Sie ihm noch etwas Ruhe und vermeiden Sie zu viel körperliche Aktivität. Auch dies kann zu einen verstärkten Reflux führen.

Wann ist das Spucken krankhaft?

Natürlich machen sich Eltern Gedanken darüber, wann aus dem harmlosen Spucken eine ernst zu nehmende Krankheit werden könnte. Achten Sie daher darauf, wie sich Ihr Kind entwickelt und verhält. Nimmt es gut an Gewicht zu, wirkt es aufgeweckt und munter? Dann ist meist alles in bester Ordnung. Allerdings gibt es einen grossen Unterschied, ob ein Baby nur spuckt oder ob es sich wirklich übergibt. Tritt Erbrechen nur einmalig auf, dann steckt dahinter keine grosse Gefahr. Jedoch ist beim wiederholten Male Vorsicht geboten. Babys dehydrieren sehr schnell und wenn Sie feststellen, dass Ihr Liebling häufiger speit, dann heisst es, unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Beim wiederholten Spucken vorsorglich einen Arzt aufsuchen
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Mitunter können sich dahinter Viren oder Keime verbergen, die das Erbrechen auslösen. Hygiene ist daher bei der Flaschennahrung enorm wichtig. Verwenden Sie für die Reinigung der Sauger und Flaschen einen Vaporisator oder kochen Sie diese im Wasser für gut 15 Minuten aus. Nur so wird Keimfreiheit garantiert. Des Weiteren sollten Sie die Milchnahrung nicht auf Vorrat zubereiten!

Lätzchen, Nuscheli und Spucktuch helfen

Ein Baby spuckt nur über einen gewissen Zeitraum nach dem Trinken. Oftmals legt sich dieses Phänomen bereits, wenn Sie beginnen, die Beikost einzuführen. Bis es jedoch soweit ist, helfen Ihnen kleine, aber durchaus sehr nützliche Accessoire wie Nuschelis mit Namen als Spucktücher oder Baby Lätzchen aus Frottee.

Tücher für zuhause und unterwegs

Das Stillen oder das Geben der Flasche sollte ruhig zu einer Art Ritual werden. Legen Sie sich daher ein Spucktuch oder ein Nuscheli bereit. Zum einen müssen Sie nicht befürchten, dass etwas auf die Kleidung tropft und zum anderen können Sie den Mund Ihres Schatzes trocken wischen.

Nuscheli bedruckt mit Engeli und Wunschname farblich angepasst Nuscheli bedruckt mit Wolke und Wunschname farblich angepasst

Darüber hinaus bietet es sich immer an, Lätzchen oder Nuscheli in der Wickeltasche mit sich zu führen, wenn Sie unterwegs sind. Ein Baby spuckt mitunter auch noch bis zu drei Stunden nach dem Füttern etwas Milch aus. Mit dem passenden Tuch im Gepäck, reagieren Sie gleich darauf und können die Flüssigkeit abputzen.

Niedliche Motive und schöne Designs beim Spucktuch

Das Tolle an den verschiedenen Tüchern: Es gibt sie in unterschiedlichen Designs und in weitreichender Farbpracht. Apfelgrün, sattes Gelb oder sonniges Orange sind nur ein kleiner Auszug aus dieser Vielfalt.

Bindelaetzchen 25x30cm mit Wunschname Esslatz mit Druckknopf 30x45cm bestickt nach Wunsch

Für eine individuelle Note können Sie Ihr Nuscheli oder Lätzchen sogar besticken lassen. Gestalten Sie das Accessoire mit dem Namen Ihres Kindes oder lassen Sie einen süssen Kosename darauf sticken. Auf jeden Fall entsteht ein wunderbares Geschenk für den kleinen Schatz, das ihn durch die frühe Spuckzeit begleitet.