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Babys lieben Musik

« Darum tragen harmonische Klänge zur Kinderentwicklung bei »

Noch bevor ein Säugling die eigne Muttersprache versteht und spricht, ist er in der Lage, Melodien und Musik wiederzuerkennen. Es ist schon erstaunlich. Bereits im Mutterleib vernimmt Ihr kleiner Engel sämtliche Töne und Klänge, die Ihnen während des Tages begegnen. Einige Lieder und Melodien sind dem Baby somit bereits nach der Geburt vertraut. Einige Experten raten dazu, schon während der Schwangerschaft eine Spieluhr auf den Bauch zu legen und somit die Lieder für das Ungeborene gut hörbar zu machen.

Auch im Mutterleib können Babys bereits Melodien hören
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Einschlafhilfe Nummer Eins: Die Spieluhr

Eine Spieluhr ist nach wie vor die Einschlafhilfe schlechthin. Bekannte Melodien sind eine wunderbare Methode, um dem kleinen Erdenbürger etwas Vertrauen zu schenken. Neben der Stimme der Mutter ist für das Baby diese Musik etwas, an dass es sich unbewusst erinnert. Einige Experten raten deswegen dazu, schon während der Schwangerschaft eine Spieluhr auf den Bauch zu legen und somit die Lieder für das Ungeborene gut hörbar zu machen.

Musikbox Hase türkisgrünWenn Sie eine Spieluhr kaufen, wählen Sie diese mit Bedacht aus und achten Sie besonders auf die Lautstärke. Gerade die kleinen Ohren sind sehr empfindlich. Neben der gespielten Melodie ist selbstverständlich auch die Optik einer solchen Spieluhr entscheidend. Wenn Schlaflieder ertönen, dann sollte die Uhr nicht zu schrill daherkommen. Weniger ist mehr.

Klassische Spieluhren mit sanften Melodien

Die klassische Spieluhr für ein Baby spielt Schlaflieder. Traditionelle und altbekannte Lieder, wie sie schon von den Grosseltern gesungen wurden. Darüber hinaus treffen Sie auch auf Spieluhren, welche sich auf klassische Klänge spezialisiert haben und Melodien der grossen klassischen Komponisten, wie beispielsweise Mozart oder Beethoven wiedergeben. In erster Linie spielt Ihr eigener Musikgeschmack eine entscheidende Rolle. Wenn Sie eine Spieluhr zur Geburt schenken möchten, erkundigen Sie sich möglichst im Vorfeld darüber, welche Melodien erklingen werden. Nicht immer treffen diese den Geschmack.

Traditionelle "Gute Nacht"-Lieder sind nach wie vor beliebt
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Doudou et compagnie

Mit der Marke Doudou et compagnie liegen Eltern fast immer richtig. Tolle Melodien und hochwertig verarbeitete Kuschelspieluhren werden Ihre Kleinen begeistern. Schenkenden seien die tollen Sets von Doudou et compagnie ans Herz gelegt. Mit den Kuscheltüchern, Decken, Babyfinkli und natürlich Spieluhren der französischen Marke fühlen sich Babys rundum wohl und behütet.

Klanghölzer, Trommeln und Rasseln – Erste Klänge selber erzeugen

Unterschätzen Sie den Zusammenhang zwischen Musik und Kinderentwicklung niemals. Über Klänge, Rhythmen und Melodien fördern Sie eine Vielzahl an unterschiedlichen Fähigkeiten. Bereits Ein Baby kann Musik in gewisser Weise selber erzeugen. Wenngleich diese natürlich noch nicht mit komplexen Klangabfolgen zu vergleichen ist. Hier geht es vielmehr darum, unterschiedliche Klänge zu verursachen und zu hören. Dafür benötigen Sie keine hochwertigen Instrumente oder ähnliches. Greifen Sie auf alles zurück, was in irgendeiner Art und Weise Krach machen kann. Babys lieben es zu trommeln. Kochlöffel und Kochtöpfe werden zu einem Schlagzeug und auch Schüsseln, leere Eimer und Dosen eignen sich hervorragend zum Trommeln. Das ist natürlich für die Nerven eine grosse Herausforderung. Daher sollten Sie dies nur dann zur Verfügung stellen, wenn Sie sich selber nicht allzu sehr davon gestört fühlen.

"Krach machen" mit Instrumenten oder Alternativen fördert Ihr Baby
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Es gibt selbstverständlich noch weitere Alternativen. Kleine Rasseln und Klanghölzer beispielsweise fördern ebenfalls das Verständnis für Laute und Rhythmik.

Kinderentwicklung und Musik – Ein unzertrennliches Paar

Musik wirkt unglaublich vielfältig. Wer seinem Kind ab dem ersten Tag seines Lebens Musik zugänglich macht, unterstützt es in seiner Entwicklung. Dabei geht es nicht nur um das reine Hören. Im Hinblick auf die Sprachentwicklung spielt für das Baby die Musik eine entscheidende Rolle. Einfache Reime und Wiederholungen im Refrain prägen sich bei Ihrem kleinen Schatz sehr gut ein. Somit erlernt Ihr Baby auf eine spielerische Art die eigene Muttersprache zu verstehen und natürlich später auch zu sprechen.

Im Übrigen erlernen Kinder bis zu ihrem fünften Lebensjahr Sprachen in der bis zu dreifachen Geschwindigkeit gegenüber älteren Kindern. Wer sein Kind zweisprachig aufziehen möchte, sollte in jedem Fall die Musik nutzen.

Auf der anderen Seite werden Lieder eingesetzt, um Kinder zu fördern, die sich etwas schwer damit tun, die eigene Muttersprache zu erlernen.

Gemeinsam musizieren – schon im Babyalter eine wunderbare Sache

Ob Klavier, Violine oder Gitarre. Hausmusik ist für Ihren kleinen Sonnenschein ebenfalls etwas Wundervolles. Aufmerksam wird Ihr Kind verfolgen, mit wie wenig Aufwand Melodien erklingen. Da Babys viel durch Nachahmen lernen, wird Ihr kleiner Windelträger gewiss zeigen, wie auch er oder sie bereits in die Tasten hauen kann oder zumindest will. Geben Sie Ihrem Kind ruhig die Möglichkeit auf einem eigenen, kleinen Instrument gemeinsam mit ihnen zu musizieren.

Gemeinsames Musizieren
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Dazu benötigen Sie selbstverständlich kein vollwertiges Instrument. Es gibt einfache Nachbildungen, welche für Kleinstkinder schon geeignet sind. Wichtig ist jedoch, dass diese Geräte möglichst nicht nur quietschen oder Krach machen, sondern bei Bedarf tatsächlich ein paar annehmbare Töne von sich geben. Gut eignen sich einfache Keyboards, bei denen im Notfall auch einfach mal der Strom abgeschaltet werden kann.

Gemeinsam zu musizieren fördert die sozialen Kompetenzen bereits in diesem frühen Alter. Daher sind die Musik und die Kinderentwicklung nicht voneinander zu trennen.