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Zahnwechsel beim Kind

« So begleiten Sie Ihr Kind beim Herausfallen der Milchzähne »

Der Zahnwechsel bei Kindern zeigt, dass der Nachwuchs nun schon bald der Fraktion der Schulkinder angehört. Das Kleinkindalter haben die Sprösslinge nun endgültig hinter sich gelassen. Aber wann fallen die Milchzähne überhaupt aus und was können die Eltern tun, um beim Zahnwechsel das Kind zu unterstützen? Wir erklären Ihnen in den folgenden Zeilen, was beim Herausfallen der Milchzähne genau passiert und geben Ihnen auch einige wertvolle Tipps für diese spannende Zeit mit auf den Weg.

Was passiert beim Zahnwechsel?

Im Alter von etwa 5 Jahren bricht bei den meisten Kindern das bleibende Gebiss durch, das dann aus insgesamt 32 Zähnen besteht. In der Regel schieben sich die zweiten Zähne einfach in die Lücken, die vorher von den Milchzähnen freigehalten wurden. Im Gegensatz zum ersten Zahnen beim Kind entstehen bei diesem Wechsel keine Schmerzen, weil die Zahnwurzel des Milchzahns durch den bleibenden Zahn einfach gelöst wird.

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Der Zahnwechsel bei Kindern erfolgt in drei Phasen:

  • In der ersten Phase erfolgt der Durchbruch der grossen Backenzähne, den sogenannten Sechsjahresmolaren, die bisher noch im Milchgebiss fehlten. Zudem kommt es zum Wechsel der Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer. Bis zum Alter von acht Jahren sind die neuen Zähne meist vollständig nachgewachsen. In dieser ersten Phase sehen die nachwachsenden Zähne der Kinder meist auffällig gross aus.
  • Nach einer kleinen Ruhephase findet dann die zweite Phase im Alter zwischen neun und 19 Jahren statt, in der es zum Austausch der Backenzähne und Eckzähne kommt. Auch diese geht in der Regel schmerzfrei vonstatten.
  • In der letzten, dritten Phase des Zahnwechsels brechen schliesslich zwischen dem 17. und 24. Lebensjahr die Weisheitszähne durch.

Zu welchen Problemen kann es beim Zahnwechsel kommen?

Auch wenn der Wechsel vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen meistens vollkommen schmerzfrei ist, so kann es dennoch zu einigen Problemen kommen, die unweigerlich einen Zahnarztbesuch erforderlich machen:

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Der Zahn schiebt sich vor den Milchzahn

Sitzt der Milchzahn sehr fest und konnte die Wurzel nicht rechtzeitig aufgelöst werden, kann es passieren, dass sich der bleibende Zahn einfach vor den Milchzahn schiebt. Auch wenn die zweiten Zähne breiter sind als die ersten, kann es zu ähnlichen Problemen kommen. Der Zahnarzt kann dann entscheiden, ob der betroffene Milchzahn gezogen werden muss.

Zahnfehlstellungen

Zahnfehlstellungen können entstehen, wenn der Kiefer des Kindes zu eng ist oder dieser durch äusseren Druck deformiert ist (z.B. durch den Schnuller). Meist kann der Zahnarzt Zahnschiefstellungen schon im Milchgebiss erkennen und entsprechend korrigieren.

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Karies

Schon während des Durchbruchs können mit Karies befallene Milchzähne die bleibenden Zähne ebenfalls mit Karies infizieren. Kinder- und Jugendärzte empfehlen deshalb zur Kariesprophylaxe, in den ersten vier Lebensjahren eine Fluoridgabe, wenn fluoridfreie Zahnpasten verwendet werden.

Wenn das Milchzahngebiss verloren geht: Tipps für Familien

In der Zeit des Zahnwechsels braucht Ihre Tochter oder Ihr Sohn das vermehrte Gefühl der Geborgenheit, denn für Ihren Nachwuchs ist es einerseits eine spannende, andererseits aber auch eine beängstigende Phase. Stärken Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes soweit, damit es gut die Zeit des Zahnwechsels übersteht und auch etwaige Hänseleien einfach abwehren kann. Besonders eine sorgfältige Zahnpflege steht nun im Vordergrund, denn der Schmelz des bleibenden Gebisses braucht nach dem Durchbruch nochmal rund drei Jahre, um richtig auszuhärten.

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Auch an die hinteren bleibenden Backenzähne müssen Sie Ihren Nachwuchs nun beim Putzen erinnern. In Verbindung mit regelmässigen Zahnarztbesuchen sowie einer zahngesunden Ernährungsweise schaffen Sie für Ihren Sprössling die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen, möglichst problemlosen Wechsel.

Der Zahnwechsel beim Kind: Rituale und Besonderheiten

Die Milchzahndose: Der ideale Platz für den ersten Wackelzahn

Da die ersten ausgefallenen Milchzähne für Ihren Sohn oder Ihre Tochter etwas ganz Besonderes sind, sollten diese natürlich nicht einfach im Müll landen. Sie sind eine tolle Erinnerung an die Kindheit und können beispielsweise am 18. Geburtstag des Kindes als kleine Besonderheit überreicht werden.

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Besorgen Sie sich hierfür eine individuelle Milchzahndose, in der sie die schönen Andenken sicher aufbewahren können. Ihnen stehen hier viele verschiedene Varianten, Farben und Formen zur Verfügung, sodass Sie sicherlich ein schönes Modell für Ihren Sprössling finden werden. Besonders individuell sind beispielsweise personalisierte Milchzahndosen, die Sie mit dem Namen Ihres Kindes bedrucken oder bestücken lassen können.

Der grosse Auftritt der Zahnfee

Das aus Amerika stammende Ritual der Zahnfee ist längst auch hierzulande weit verbreitet. Das Fabelwesen kommt in der Nacht, nimmt den ersten verlorengegangenen Zahn des Kindes mit und hinterlässt als Dank ein kleines Geschenk, in Form von Haarspangen, einem neuen Schulset, einem Spielzeugauto oder ähnlichem. Zuletzt ist ein Cubbies Kuscheltier mit dem Namen des Kindes ein tolles Geschenk.

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Natürlich wandert der erste Zahn heimlich wieder in Ihren Besitz und nicht zur Zahnfee. Sie können ihn in einer schönen Milchzahndose lagern, um ihn als besondere Erinnerung in Ehren halten.

Fazit: Der Zahnwechsel beim Kind

Die Milchzähne begleiten uns durch die ersten Jahre des Lebens und sind deshalb ein besonders schönes, persönliches Erinnerungsstück an die eigene Kindheit.

Neben einer ordentlichen Putzroutine, einer gesunden Ernährung sowie regelmässigen Zahnarztbesuchen können Sie Ihren Nachwuchs auch auf emotionaler Ebene beim Zahnwechsel begleiten.

Sorgen Sie beispielsweise mit einer schönen Milchzahndose ein schönes Erinnerungsstück oder belohnen Sie Ihr Kind mit einem kleinen Geschenk, welches natürlich nicht von Ihnen, sondern vielmehr von der Zahnfee stammt.