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Umzug mit Baby

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Ein Umzug ist immer mit Stress verbunden. Noch anstrengender wird es allerdings, wenn ein Baby mit von der Partie ist. Mit der richtigen Vorbereitung kann die Belastung für Kind und Eltern aber so gering wie möglich gehalten werden. Wir verraten, worauf es ankommt.

Umziehen – jetzt oder später?

Viele Eltern sorgen sich, dass ein Umzug mit Baby eine zu grosse Belastung in den ersten Lebensmonaten des Nachwuchses ist. Tatsächlich ist es aber schwieriger, mit einem älteren Kind umzuziehen. Während Säuglinge höchstens den Stress von Mama und Papa spüren, müssen sich Kleinkinder und Kinder bewusst von ihrer vertrauten Umgebung und ihren Freunden verabschieden und am neuen Wohnort einleben.

Dennoch sollte sich die Familie nach der Geburt solange mit dem Wechsel des Wohnortes Zeit lassen, bis sich alle in die neue Situation eingelebt haben und feste Rituale etabliert sind. Dann gestaltet sich vieles einfacher.

Umziehen
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Den Umzug planen – Checkliste

Wenn ein Umzug mit dem Baby ansteht, dann muss möglichst jeder Schritt genau geplant werden. Das reduziert den Stress am grossen Tag und schont die Nerven aller Beteiligten. Am besten ist es, wenn für die Planung zwei bis drei Monate zur Verfügung stehen, denn dann lassen sich Probleme und Änderungen noch gut abfangen und ohne Zeitdruck lösen.

Am besten erstellen Sie eine Checkliste. Auf dieser sollten sich folgende Punkte finden:

  • Kartons und Packmaterial besorgen
  • Umzugshelfer und Babysitter organisieren
  • Urlaub beantragen
  • über Ummeldung, Adressänderung und Nachsendeauftrag informieren
  • Anschlüsse und Stromversorgung ummelden
  • Renovierung der alten und der neuen Wohnung organisieren
  • Aussortieren und entsorgen aller Sachen, die nicht mit in das neue Heim kommen sollen
  • Umzugswagen mieten

Gegebenenfalls sollten zum Einladen und Ausladen der Umzugskartons auch Halteverbotszonen beantragt werden, um unnötig lange Wege beim Tragen zu vermeiden.

Familie zieht mit Baby ein
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Praktische Tipps für den Umzug mit Baby

Das sind nur wenige der Fragen, die Sie sich stellen müssen, wenn Sie mit Ihrem Baby umziehen. Frischgebackene Eltern wissen, dass der Nachwuchs mit allerhand Kleinigkeiten einhergeht, die für sein Wohlbefinden wichtig sind. Diese Utensilien können leider allzu leicht verloren gehen, weshalb es wichtig ist, auf Ordnung zu achten.

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Umzugskartons detailliert beschriften

In welchen Raum muss der Karton und was genau ist enthalten? Wer genaue Listen darauf schreibt, spart sich lästiges Suchen. Vor allem das Babyzubehör sollte eindeutig kenntlich gemacht werden.

Baby im Umzugskarton
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Kartons mit Priorität

Babysachen, Lebensmittel, Windeln, Pflegeprodukte – Kartons mit allem, was direkt am ersten Tag benötigt wird, sollten auffällig gekennzeichnet werden.

Rote Beschriftung, farbiges Klebeband oder anstelle von Kartons Transportboxen aus Kunststoff zu verwenden kann helfen.

Die Überlebenskoffer

Jedes Familienmitglied benötigt für den Umzug einen „Überlebenskoffer“. Für Säuglinge gehören Windeln, Pflege- und Reinigungsprodukte, Ersatz-Nuggi, Wechselsachen, Decke und Tücher, Medikamente und gegebenenfalls Spielsachen hinein. Eben alles, was am Umzugstag und während der ersten Tage benötigt werden könnte.

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Kinderzimmer und Küche zuerst

Eher früher als später wird der Nachwuchs neue Windeln, ein Nickerchen oder Essen benötigen. Es ist daher sinnvoll, Küche und Kinderzimmer zuerst soweit wie möglich einzurichten.

Auf das leibliche Wohl achten

Umziehen macht hungrig und durstig. Dementsprechend sollten Sie Babyflaschen und Trinkflaschen für Kinder nicht ganz unten verstauen, sondern bestmöglich so aufbewahren, dass sie stets zur Hand sind, wenn sie gebraucht werden. Kleine Snacks für unterwegs finden in einer Znünibox Platz.

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Hilfe organisieren und annehmen

Babysitter, (bezahlte) Umzugshelfer, Verwandte und Freunde – als Eltern von Säuglingen oder Kleinkindern einen Umzug zu planen und durchzuführen wird einfacher, wenn viele Helfer mit anpacken oder der Nachwuchs für ein paar Stunden von anderen versorgt werden kann.

Sicherheit vor

Gestapelte Kartons hier, Werkzeug da, überall Lärm, dazu eventuell noch Dämpfe von Lacken und Farbe – bei Umzug mit dem Baby sollten Sie dem Aspekt Sicherheit grosse Gewichtung beimessen.

Freude mit dem Hammer
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Der Nachwuchs sollte bestmöglich einen sicheren Bereich erhalten, indem sie auch zur Ruhe kommen können. Ideal ist ein kleines Zimmer, das möglichst weit vom lauten Umzugsgeschehen entfernt ist. Ausgestattet mit einem Reisebett kann der Nachwuchs hier ruhen, mit Babyspielzeug wie einer Rassel oder einem Greifauto spielen, gewindelt und gestillt beziehungsweise gefüttert werden. Frisch gestrichene Zimmer oder Räume, in denen gerade lackierte Möbel stehen, sollten vor dem Aufenthalt ausreichend gelüftet werden. Ist das nicht möglich, sollten Mutter und Kind eine Nacht besser bei den Grosseltern oder eventuell bei Freunden verbringen.

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Den kleinen Sonnenschein ablenken und beschäftigen – schönes Spielzeug immer mit dabei

Einen Umzug vorbereiten ist die eine Sache, ihn mit Babys durchzuführen eine andere. Denn vielleicht wird der Nachwuchs quengelig, weil er gelangweilt oder von all den Reizen überfordert ist. Das zerrt an den ohnehin schon strapazierten Nerven der Eltern. Also muss eine tolle Beschäftigung her. Ideal ist es, wenn Greiflinge, Ziehtiere und Kuscheltiere in einem Kinderkoffer verstaut sind und nicht im Umzugstransporter landen, sondern jederzeit erreichbar im eigenen Auto sind. Auch die vertraute Spieluhr kann mit sanften Melodien dabei helfen, die Kleinen zu beruhigen.

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