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Sport für Kinder

« Fit und aktiv von Anfang an! »

Schon die Kleinsten lieben es, zu toben, zu rennen und zu klettern. Unsportlich ist kein Kind. Lediglich die Veranlagung für bestimmte Sportarten ist verschieden und das ist auch gut so. Sport für Kinder ist ebenso wichtig, wie eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Für Sie als Eltern stellt sich daher früher oder später die Frage, welcher Sport gut ist, für Ihr Kind?

Vorbildfunktion Elternhaus – aktive Eltern haben meist auch aktive Kinder

Sie verbringen Ihre Freizeit viel an der frischen Luft und lieben es zu joggen oder mit dem Rad zu fahren? Dann herzlichen Glückwunsch! Denn Ihr Kind blickt auf Sie und nimmt sich ein Beispiel an Ihnen. Aktive Eltern müssen ihren Nachwuchs kaum zum Kindersport überreden. Diese Kinder wachsen ganz automatisch damit auf und entwickeln selbstverständlich ihre eigenen Vorlieben im Laufe der Zeit.

Vater und Tochter beim Tennis
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Der Grundstein jedoch wird bereits im Kleinkindalter gelegt. Unterstützen Sie Ihr Kind so gut es geht, damit es von Anfang an Freude und Begeisterung für ein aktives Leben entwickeln kann. Seien Sie sich Ihrer Vorbildfunktion stets bewusst.

Spiel, Spass und viel Bewegung beim Kindersport

Kein Kindersport beginnt mit einem knallharten Leistungstraining. Keine Sorge! Vielmehr geht es darum, die Freude und den Spass am Sport zu wecken und gleichzeitig zu fördern.

Es ist wichtig, dass die Kleinen ein Gefühl für Koordination, eine Festigung gewisser Motorik und auch eine Stärkung der Kondition erlangen.

All das bieten kleine Sportgruppen, welche auf das entsprechende Alter abgestimmt sind. Erfahren Sie nun ein wenig mehr, welcher Sport für Kinder geeignet ist und welche Sportart ab welchem Alter zu empfehlen ist.

Sportarten für Kinder unter drei Jahre

Es gibt durchaus auch schon ein paar Sportarten und Gruppen, an denen bereits die Allerkleinsten teilnehmen können. Wenn Ihr kleiner Sonnenschein noch Windeln trägt, heisst dies noch lange nicht, dass der kleine Erdenbürger zu jung ist. Im Gegenteil. Schon für Babys gibt es Angebote, die Sie sehr gern wahrnehmen können:

Mamas und Neugeborene spielen beim Babyschwimmen mit Baellen
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Babyschwimmen

Wasser ist das Element für Babys schlechthin. Immerhin ist es noch nicht allzu lange her, da haben sie sich pudelwohl darin gefühlt. Erkundigen Sie sich, wann in Ihrer Nähe der nächste Kurs zum Babyschwimmen beginnt und werden Sie Teil dieser Gemeinschaft. Neben all den positiven Aspekten im Hinblick auf die Entwicklung, beschert es Ihnen unvergessliche Erinnerungen.

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Zum Babyschwimmen benötigen Sie zusätzlich zur üblichen Wickeltasche:

Krabbelgruppe

Gleich im Anschluss ist die Krabbelgruppe interessant. Auf weichen Matten können die Kleinen krabbeln und in den Kontakt mit neuen Gegenständen kommen. Weiche Bälle, Ringe und Tücher sorgen bei dieser ersten „Sportart“ für pure Begeisterung. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um mit anderen Eltern in Kontakt zu treten und unterstützen Sie Ihren Nachwuchs in seiner gesunden Entwicklung.

Krabbelgruppe
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Kleinkindersportgruppe

Ab einem Alter von ca. 2,5 Jahren bieten einige Sportvereine bereits erste Kleinkindersportgruppen an. Das ist natürlich noch weit entfernt von Leistungssport. Allerdings als Sport für Kinder zum Einstieg perfekt geeignet. Bei kleinen Spielen und ersten sportlichen Übungen, lernen die Kleinsten die Grundelemente der Erwärmung, Gymnastik und natürlich erste Spielregeln für sportliche Aktivitäten kennen. Dieser Kindersport dient einigen Vereinen auch als Grundlage zur Nachwuchsförderung. Egal ob Fussball, Leichtathletik oder Turnen.

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Für die kleinen Sportler wird zum Training Folgendes empfohlen:

  • kleine Sporttasche
  • kurze Sportsachen und lange Sportsachen
  • Trinken
  • Hallensportschuhe
  • ein kleines Handtuch

Welche Sportart ist in welchem Alter zu empfehlen?

Nach der Krabbelgruppe und der Kleinkindersportgruppe dürfen Sie sich langsam auf die Suche nach einer passenden Sportart für Ihr Kind begeben. Nicht jeder Sport ist für jedes Kind geeignet. Aus diesem Grund bieten viele Vereine ein kostenloses Probetraining an. Dabei dürfen sich die Kleinen in der neuen Sportart ein wenig ausprobieren. Dabei sollte es keinesfalls Klischee behaftet sein. Mädchen beispielsweise finden genauso viel Freude an Fussball, wie einige Jungen am Tanzen. Seien Sie offen und verschaffen Sie sich einen Überblick, welche Sportarten regional angeboten werden. Manchmal wachsen die Kleinen natürlich automatisch in einen bestimmten Kindersport hinein. Vor allem dann, wenn bereits die Eltern dort aktiv sind.

Kleines Maedchen beim Reiten
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Bei einigen Sportarten sollten Kinder jedoch das Schulalter erreicht haben. Dazu zählt beispielsweise Handball. Dieser recht komplexe Mannschaftssport ist anspruchsvoll und sehr körperbetont und daher noch nicht für Kleinkinder oder Erstklässler geeignet. Wenn es um die Wahl des richtigen Sports geht, dann achten Sie auch darauf, welche Veranlagung Ihr Kind mitbringt. Zu den beliebtesten Sportarten für Kinder zählen:

  • Turnen
  • Fussball
  • Leichtathletik
  • Tanzen
  • Reiten
  • Schwimmen
  • Judo
  • Karate
  • Handball

Positive Aspekte beim Sport für Kinder

Abgesehen von einer besseren Gesundheit, wirkt sich der Sport auf den Nachwuchs in vielen Bereichen positiv aus. Ein Kind lernt automatisch sich selbst und seinen Körper viel besser kennen und geht auch gerne einmal an die Grenzen. Die Koordination und die Motorik sind gut geschult und die körperliche Verfassung ist ideal. Aber auch soziale Aspekte sollten nicht vergessen werden.

Kinder beim Fussballspielen
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Sport in der Gemeinschaft fördert soziale Kompetenzen. Kleinkinder haben Freude zusammen und wenn das Alter erreicht ist, um eine Sportart auch im Team zu absolvieren, dann entstehen Kompetenzen, wie Teamgeist, Mitgefühl und gesunder Ehrgeiz. Zu guter Letzt wird dabei immer das Selbstbewusstsein gestärkt.

Der Mangel an Bewegung: Schwerwiegende Konsequenzen drohen

Während ein Erwachsener rund zwei bis drei Mal in der Woche sportlich aktiv sein sollte, um fit und vital zu bleiben, sollte sich der Nachwuchs täglich mindestens ein bis zwei Stunden bewegen. Instinktiv treiben die Kleinen viel Sport. Sei es beim Klettern auf dem Spielplatz, beim Fange spielen auf dem Pausenhof oder beim Toben an der frischen Luft.

Klettern auf dem Spielplatz
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Dennoch ist es in der heutigen Zeit zunehmend schwer geworden, Kinder von der digitalen Unterhaltung zu lösen. Ein Mangel an Bewegung kann jedoch gesundheitliche Schäden nach sich ziehen, die sich nicht nur negativ auf die Entwicklung auswirken, sondern dauerhaft zu Einschränkungen führen.

Es drohen:

  • Übergewicht
  • Haltungsschäden
  • Krankheiten, wie Diabetes
  • Mangel an sozialen Kontakten
  • eine schlechte Motorik

Umso wichtiger ist es, ein Kind so früh wie möglich an den Sport zu gewöhnen und es mit ausreichend Bewegung aufwachsen zu lassen. Sport für Kinder ist weit mehr als eine Beschäftigung. Es ist essenziell, wenn es um eine gesunde Entwicklung geht.

In diesem Sinne: Sport Frei!

Dabei ist es nicht immer zwingend erforderlich, ein Kind bei einem Sportverein anzumelden. Wenn es die Zeit nicht erlaubt oder es einfach keine Vereine gibt, dann heisst es, Laufschuhe schnüren und los geht es. Selbst der Spielplatz kann zu einer richtigen Sportarena werden. Klettern und Turnen geht hier immer.

Kind springt Trampolin
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Im Übrigen ist es ratsam, Kindern einige Sportgeräte für die individuelle Nutzung bereitzustellen. Das können Hula Hoop Reifen sein, Springseil, Bälle im Allgemeinen und wenn es der Platz möglich macht, ein kleines Trampolin im Garten. Wichtig ist immer, dass Sie bei den Kleinsten nicht unbeaufsichtigt lassen, wenn es mit dem Laufrad auf die Strecke geht oder erste Versuche auf dem Trampolin gestartet werden.