Startseite | Zwerge Ratgeber | Neuer Trend Babywellness
© fizkes - stock.adobe.com

Neuer Trend Babywellness

« Schwimmen, Sauna und Massagen für die Kleinsten! »

Nur Babyschwimmen war gestern – heutzutage floaten schon die Kleinsten! Während Babywellness in den USA bereits fest zum Alltag von jungen Familien gehört, löst der Begriff hierzulande noch immer eher fragende Blicke aus. Was steckt hinter dem Trend und warum wird er zunehmend beliebter? Inwiefern kann Wellness die Eltern-Kind-Beziehung festigen und ist es tatsächlich notwendig, mit einem Baby zum Wellness zu gehen?

Was meint bitte Wellness für Kinder unter einem Jahr?

Babywellness bietet Ihrem Nachwuchs ein Rundum-Verwöhnprogramm: Vom Schwimmen, ausgiebigen Massagen und entspannenden Yoga-Übungen können sogar die Kleinsten oft kaum genug bekommen. Bei Babywellness handelt es sich um Massnahmen, an denen Sie als Elternteil gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs teilnehmen. Sie steigern das Wohlbefinden, regen durch verschiedene Übungen die jungen Sinne an, stärken die Bindung zum Nachwuchs und fördern damit ganz allgemein die kindliche Gesundheit.

Wellness für Babys? Wieso nicht?!
© tverdohlib – stock.adobe.com

Die Angebote reichen derzeit von kleinen, lokalen Gruppen bis hin zu grossen und gesonderten Einrichtungen, die in speziellen Wellnesshotels untergebracht sind und eigens ein Verwöhnprogramm für die Kleinsten anbieten. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass Sie Ihren kleinen Sonnenschein jederzeit mit einer ausgiebigen Massage oder sanften Streicheleinheiten auch von zu Hause aus verwöhnen.

Babywellness: Verschiedene Angebote

Babyschwimmen ist den meisten Eltern wohl bereits ein Begriff. Die Babys können während der Schwimmstunde auf sanfte und spielerische Weise Erfahrungen mit dem Element Wasser sammeln, wobei immer ein sehr enger Kontakt zu den Eltern bleibt. Durch die Bewegungen ohne festen Untergrund kann das Gehirn lernen, sich auf neue und andere Situationen einzustellen. Die Motorik der Kleinen wird hervorragend geschult und der intensive Körperkontakt zur Bezugsperson sorgt dabei für eine festere Bindung und mehr Vertrauen. Yoga und Massagen für die Kleinsten sind hingegen bisher nur wenigen Eltern bekannt, denn es handelt sich dabei um einen recht jungen Trend. Auch dabei sind die Eltern fester Bestandteil des Verwöhnprogramms.

Babyschwimmen als beliebte Wellness-Massnahme mit Lernfunktion
© nataliaderiabina – stock.adobe.com

Inwiefern es sich bei solchen Angeboten tatsächlich um eine gesundheitsfördernde, sinnvolle Angelegenheit handelt oder es eher in Geldmacherei ausartet, hängt dabei in erster Linie vom gewählten Anbieter ab, denn wie in jeder anderen Branche gibt es auch hier durchaus schwarze Schafe. Bei seriösen, erfahrenen Anbietern wird Babywellness meist in kleinen Gruppen unter fachkundiger Leitung durchgeführt. Auch viele Hotels bieten mittlerweile spezielle Programme an. Insofern Sie sicherstellen, dass Sie mit Ihrem kleinen Liebling an einem professionellen Angebot teilnehmen, kann Babywellness durchaus zu einem fairen, moderaten Preis die gewünschte Wirkung erzielen.

Die Wellness-Wirkung

Bei sämtlichen Wellness-Massnahmen übernehmen die Eltern eine aktive Rolle. Sie haben die Gelegenheit, die genauen Reaktionen zu beobachten. Durch den engen Kontakt fördern Sie die Bindung untereinander, was zu einem schnelleren und vertrauensvolleren Kennenlernen führt. Durch die unterschiedlichen Bewegungsabläufe und Bewegungen kann Ihr Kind verschiedene Eindrücke sammeln.

Frottee Geschenkset bestickt mit Motiv & Name

Es erfährt beim Babyschwimmen, wie sich das wohltemperierte Wasser und der Wechsel an die Luft anfühlen. Anschliessend wird der kleine Sonnenschein in ein kuscheliges Frottee-Duschtuch oder in ein weiches Kapuzenhandtuch eingewickelt und gewärmt, wovon auch das Immunsystem profitiert. Im Hinblick auf die Motorik und die Sinneswahrnehmung kann durch die verschiedenen Übungen die gesamte kindliche Entwicklung gefördert werden.

Reflexe auslösen durch sanfte, liebevolle Massagen

Beim Yoga werden die Beine und Arme Ihres Kindes auf sanfte Art und Weise sanft bewegt. Die Glieder werden in verschiedene Positionen gebracht, die Ihr Nachwuchs selbstständig bisher noch nicht einnehmen kann. Dabei hat ein gutes Einfühlungsvermögen oberste Priorität, um die Gliedmassen nicht zu überdehnen oder damit Sie Ihr Baby nicht anderweitig überlasten. Durch die verschiedenen Übungen beim Yoga erfolgt zudem eine besondere Stimulation, die für eine Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination sorgt. Darüber hinaus wird auch das Körpergefühl erheblich verbessert. In Kombination mit den sanften Massagen und Berührungen kann Ihr Baby bei diesen Entspannungsübungen hervorragend relaxen.

Babymassagen zur Entspannung der Kleinen
© Monkey Business – stock.adobe.com

Ist es wirklich sinnvoll und notwendig?

Durch die spielerischen Bewegungen der Beine und Arme und auch die sanften Berührungen sollten im Grunde zum Alltag jeder jungen Familie mit Baby gehören. Gelegenheiten dafür finden sich schliesslich immer – sei es, wenn Sie Ihr Kind auf dem Arm halten, es füttern, es baden oder es grade an- und ausziehen. Die kompletten Sinne können durch engeren Körperkontakt gestärkt werden und auch die Bindung wird gefestigt. Auch wenn es für viele Eltern zunächst ungewöhnlich erscheinen mag, so kann Babywellness das Wohlgefühl des Babys erheblich positiv beeinflussen.

Ist der Besuch eines speziellen Kurses notwendig?

Nach Auffassung vieler Ärzte und Hebammen ist Babyschwimmen durchaus eine sinnvolle Massnahme, denn die Babys können die Leichtigkeit des Wassers geniessen, nach Herzenslust strampeln und sich damit gut an das neuartige Element gewöhnen. In einem grossen Becken können die Kleinen natürlich noch besser verschiedenste Eindrücke sammeln, als zu Hause in der heimischen Badewanne.

Einen Kurs buchen oder doch lieber in Eigenregie?
© davit85 – stock.adobe.com

Die Bewegungsabläufe unter Wasser fallen wesentlich leichter, weil sie nicht der Schwerkraft unterworfen sind. Babymassagen und Yoga werden in der Regel sowohl zusammen als auch einzeln angeboten. Sanfte Streicheleinheiten und Massagen können Sie natürlich auch ohne fachkundige Anleitung jederzeit bei Ihrem Kind durchführen. Seien Sie sich sicher, dass Ihr kleiner Liebling Ihre Liebkosungen in vollen Zügen geniessen wird. Möchten Sie allerdings bestimmte Körper- und Reflexzonen des kleinen Körpers stimulieren, ist hingegen meist der Besuch einer betreuten Babywellness-Gruppe sinnvoll. Darüber hinaus müssen auch leichte Dehnübungen und gesteuerte Bewegungsabläufe sehr vorsichtig ausgeführt werden, sodass auch hier ein Kurs meist angebracht ist.

Wellness für das Baby: Entspannend oder anstrengend?

Nach den neuesten Erkenntnissen ist nicht auszuschliessen, dass die Entwicklung durch Babywellness erheblich profitiert und dass der enge Körperkontakt die Eltern-Kind-Beziehung festigt. Allerdings ist der Nachwuchs dabei auch neuen körperlichen und geistigen Erfahrungen ausgesetzt, die es nach den Übungen erst einmal wieder verarbeiten muss. Das bedeutet jedoch nicht, dass Wellness für das Baby zu anstrengend ist, denn es soll ja schliesslich in erster Linie der Entspannung dienen. Ein Kind kann sich am besten entspannen, wenn es sich geborgen und sicher fühlt. Besonders, wenn sie von neuen Reizen umgeben sind, müssen die Kleinen die Eindrücke sprichwörtlich während des Schlafens verdauen.

Schlaf ist das beste mittel zur Erholung
© Olesia Bilkei – stock.adobe.com

Wenn Sie sich auf den Weg zu einem geeigneten Kurs machen, ziehen Sie Ihr Kind an und besuchen eine fremde Umgebung mit vielen fremden Menschen. Diese Erfahrungen sind für ein Kind wichtig, auch wenn sie zweifelsohne eine grosse Anstrengung bedeuten. Durch diese Massnahmen erfolgen entwicklungsfördernde Stimulationen, die mit vielen Zärtlichkeiten und körperlichem Kontakt verbunden sind. Wird dies durch die Bezugsperson begünstigt, kann sich beim Babywellness durchaus ein Gefühl der Geborgenheit einstellen, was letzten Endes zu einem optimalen Entspannungszustand führt. Natürlich können diese Massnahmen auch ganz schön ermüdend sein, sodass Ihr kleiner Liebling anschliessend unbedingt genügend Schlaf bekommen sollte, um neue Kräfte zu sammeln. Beobachten Sie ihn deshalb wirklich ganz genau und überfordern sie ihn nicht mit Sauna, Massage, Yoga und Co. Vor allem ein Aufenthalt mit Baby in der Sauna sollte gut bedacht sein. Achten Sie auf eine kurze Aufenthaltsdauer, keinesfalls über 60 Grad Temperatur und beobachten Sie Ihr Kleines gut. Achten Sie vor allem anschliessen darauf, dass genug Flüssigkeit aufgenommen wird. Das kalte Abduschen fällt natürlich komplett aus.

Fazit zu Wellness für die Allerkleinsten

Babywellness ist durchaus eine sinnvolle, gesundheitsfördernde Massnahme. Allerdings ist der Besuch eines speziellen Kurses nicht unbedingt ein Muss. Eltern und Kind profitieren von den unterschiedlichen Lösungen. Möchten Sie allerdings jederzeit und überall zur Entspannung Ihres Babys beitragen, wirkt oft auch schon eine gemeinsame Kuschelrunde auf der Couch wahre Wunder.