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Mit Baby ans Meer

« Das gehört zu einem fröhlichen Strandurlaub mit den Kleinsten dazu »

Das Sonnenlicht spiegelt sich auf der Wasseroberfläche und ein magisches Glitzern liegt über dem Meer. Die Wellen rauschen sanft und der schier unendliche Sandstrand fühlt sich herrlich warm an. Ein Tag, wie im Paradies. Millionen Menschen zieht es in den Sommerurlaub an die Strände der Weltmeere, um ein paar unvergessliche Tage zu verbringen. Auch Sie als frisch gebackene Eltern dürfen sich auf einen wundervollen Tag am Meer freuen. Denn entgegen einiger Meinungen ist es selbstverständlich ohne Weiteres möglich, mit einem Baby ans Meer zu reisen. Der erste Familienurlaub wird spannend werden! Versprochen!

Strandurlaub mit dem Baby – was muss alles mit?

Ferien mit Kindern ist schon etwas Besonderes. Freuen Sie sich daher auf den ersten Familienurlaub, auch wenn es durchaus etwas chaotischer von Statten geht als früher. Für den Strandurlaub gehört einiges mehr zur Babyausstattung, als bei einem Kurzurlaub im Hotel.

Babydecke Microfaser Giraffe grünAm Strand sind Sandschaufel, Eimer und Co. unverzichtbar. Darüber hinaus sind einige Wasserspielzeuge interessant, als auch Schwimmflügel, Schwimmweste und Schwimmring. Ausserdem darf eine gemütliche Stranddecke nicht fehlen und natürlich Utensilien zum Sonnenschutz, wie ein Sonnenschirm oder eine Strandmuschel. Am besten stellen Sie sich eine kleine Checkliste für den Strandurlaub zusammen. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass nichts Wichtiges vergessen wird. Es hängt viel mit dem Alter des Kindes zusammen, was alles benötigt wird.

Mit dem Baby ans Meer – das braucht Ihr kleiner Engel

Früher genügten ein Strandtuch, ein gutes Buch und etwas zu trinken. Der Strandurlaub mit dem Nachwuchs hingegen gleicht einer kleinen, logistischen Herausforderung. Aber lassen Sie sich nicht verunsichern. Mit einem Baby ans Meer zu fahren, erfordert nur etwas gute Planung.

Mitzunehmen sind in jedem Fall: Wechselsachen und Badesachen. Denken Sie an Windeln, Feuchttücher und an Schwimmwindeln.

Darüber hinaus darf das leibliche Wohl nicht vergessen werden. Kleine Snacks, wie Kekse, Obst und Brei, sowie ausreichend Trinken sind wichtig. Der Sonnenschutz und natürlich das Sandspielzeug gehören auch zur Babyausstattung. Damit sind Sie bereits sehr gut ausgestattet für den Tag am Meer.

Nuggikette Entchen orange:rosa

Ein kleiner Tipp: Haben Sie stets eine Flasche mit klarem Wasser dabei. Nicht etwa zum Trinken, sondern um bei Bedarf Ihrem Baby die Hände und den Mund zu spülen oder den sandigen Schnuller zu säubern. Letzteres verhindert ausserdem eine schicke Nuggikette.

Wie schütze ich das Baby gut vor der Sonne?

Babys und Kleinkinder haben auch im Sommerurlaub in der direkten Sonne nichts verloren. Das gilt genauso für den Tag am Meer. Da es nicht immer und überall natürlichen Schatten durch Bäume gibt, empfehlen sich Strandmuscheln und Sonnenschirme. Diese schützen Ihren Schatz in jedem Fall vor direkter Sonneneinstrahlung, allerdings nicht vor einem Sonnenbrand. Darum dürfen Sie den Sonnenschutz für die empfindliche Babyhaut keinesfalls vergessen.

Zu empfehlen ist der höchste Lichtschutzfaktor. Dieser liegt bei LSF50.

Auch wenn es noch so heiss sein sollte – ein dünnes Leiblichen aus hellem Baumwollstoff sollte Ihr kleiner Zwerg unbedingt tragen. Der Sonnenhut ist ausserdem wichtig und sollte möglichst eine breite Krempe haben und den Nackenbereich schützen.

Empfindliche Babyhaut cremen Sie am besten mit Sonnencreme, die den höchsten Lichtschutzfaktor hat ein
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Mitunter kann am Meer schon einmal eine steifere Brise wehen. In solchen Fällen ist die Strandmuschel ideal. Diese kleinen, Pop-Up Zelte sind schnell aufgebaut und schützen nicht nur vor der Sonne, sondern eben auch vor Wind. Gerade die Kleinsten sind recht empfindlich was Zugluft betrifft.

Ab ins kalte Nass – worauf ist zu achten?

Im Normalfall liegt die ideale Wassertemperatur für Babys zwischen 32 und 34 Grad Celsius. Für das Planschbecken im heimischen Garten ist dies kein Problem. In Anbetracht der Tatsache, dass sich wohl kaum eines der Meere auf diese Temperatur erwärmt, sollten Sie Ihren Nachwuchs langsam an das kühle Nass heranführen. Am besten nehmen Sie den Winzling zunächst auf den Arm. Dort fühlen sich die Kleinen sicher und können sich allmählich herantasten.

Die Kleinen langsam an das kühle Meerwasser gewöhnen
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Zunächst einmal nur mit den Füsschen und den Händen. Einige Babys begnügen sich damit und andere wiederum sind voller Tatendrang und Elan und stürzen sich schon mal in die kalten Fluten. Damit Sie nichts befürchten müssen, ist es wichtig dem Kind Schwimmflügel anzulegen und eventuell auch eine Schwimmweste. Es gibt spezielle Schwimmwesten für Babys, so dass diese nicht nur ein wenig Schutz bieten, sondern auch gut sitzen. Bedenken Sie immer, dass die Schwimmwesten nicht mit Rettungswesten zu verwechseln sind und daher keinen Schutz vor dem Ertrinken bieten.

Ein Baby oder Kleinkind darf am Meer niemals aus den Augen gelassen werden.

Sollte sich Ihr Kind als unerschrocken entpuppen, dann bieten sich tolle Wasserspielzeuge, wie Schwimmringe oder kleine Wasserboote zum Aufblasen an. Setzen Sie den kleinen Seemann oder die kleine Meerjungfrau hinein und haben Sie viel Spass!

Spiel und Spass am Strand – Burgen bauen und Co.

Ein Strandurlaub mit dem Baby spielt sich die meiste Zeit im weichen Sandstrand ab. Die Abkühlung im Meer ist kurzzeitig. Die Ferien mit Kindern lassen Eltern schnell an ihre eigene Kindheit denken und es gibt doch wahrlich nichts Schöneres, als Sandburgen zu bauen. Mit tatkräftiger Unterstützung vom Nachwuchs geht es daran mit Eimern, Schaufeln und Harke die schönste Sandburg am ganzen Strand zu bauen. Verziert mit Stöckchen und Steinen wird es zum perfekten Motiv für ein Erinnerungsfoto vom ersten Familienurlaub.

Passendes Spielzeug zum kreativen Spielen am Strand
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Neben dem Sandspielzeug begeistern sich die Kleinsten gerne für Gummibälle. Diese sorgen für Abwechslung und können hin und her gekullert werden. Mit etwas Geschick lässt sich im Sand sogar eine überdimensionale Murmelbahn für die Bälle bauen. Spassfaktor garantiert! Für die Allerkleinsten zählen zur Babyausstattung für einen fröhlichen Tag am Meer ausserdem Standards wie ein Greifling, Nuggis, ein Bilderbuch und natürlich das Nuscheli.

Sicherheit geht vor – worauf ist beim Strandurlaub zu achten?

So idyllisch es auch sein mag. Die Sicherheit ist nicht zu vergessen. Leider sind nicht alle Menschen achtsam und umsichtig. Daher ist es meist notwendig, den Bereich, an dem der Tag verbracht werden soll, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Scherben, Müll und Zigarettenstummel sind gefährlich. Diese dürfen in keiner Weise in unmittelbarer Nähe liegen. Auch Steine in mittlerer Grösse sollten möglichst aufgesammelt werden, denn gerade Kinder unter drei Jahren stecken sich noch allzu gerne viele Dinge in den Mund.

Geben Sie auf kleinere Gegenstände in unmittelbarer Nähe Acht und sammeln sie diese ggf. ein
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Zur Sicherheit gehört auch der Schutz vor der Mittagshitze. Diese Zeit sollte besser im Hotel oder der Ferienwohnung verbracht werden. Die Kleinen werden die Auszeit in den kühlen Räumen geniessen und gewiss für ein kurzes Schläfchen nutzen. Danach geht es mit dem Baby ans Meer zurück. Denken sie am Abend ausserdem an Moskitos und andere Stechmücken. Besorgen Sie am besten einen Baldachin für das Babybettchen.

Was tun, wenn das Baby Sand schluckt?

Es lässt sich nicht immer vermeiden, dass der Winzling etwas Sand in den Mund nimmt. Glücklicherweise überzeugt der Geschmack nicht und daher wird der Sand meistens sofort wieder ausgespuckt. Verfallen Sie daher nicht in Panik. Nehmen Sie die Wasserflasche mit dem Frischwasser zur Hand und reinigen Sie den Mund. Anschliessend geben Sie dem Kind noch etwas zu trinken und schon ist es vergessen.

Wechseln Sie sich mit der Aufsicht der Kleinen ruhig mit Ihrem Partner ab. Immerhin haben Sie beide Urlaub.