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Babys richtig baden

« Was der Babyhaut gut tut und was Sie vermeiden sollten »

Das erste Bad eines Säuglings ist etwas ganz Besonderes. Vielleicht ist Ihr Nachwuchs anfangs noch unsicher, aber mit der Zeit wird er sich an das Wasser gewöhnen und nur allzu gerne herumplantschen. Doch damit Babys richtig baden können, müssen die passenden Voraussetzungen geschaffen werden. Schliesslich ist die Haut des Säuglings noch weich und kann sich leicht verletzten. Daher haben wir einen umfassenden Guide erstellt, mit dem Sie keine Fehler machen können.

Ab welchem Alter empfiehlt sich das erste Bad?

In den ersten Tagen braucht ein Säugling noch nicht in der grossen Wanne baden. Mit einem weichen Waschlappen ihn am Abend sanft zu waschen reicht völlig aus. Die sensible Haut benötigt in dieser Zeit keine weitere Pflege, da ein Säugling weder wirklich stark schwitzt und sich sonst noch nicht dreckig macht. Einzig und allein der Windelbereich benötigt eine etwas intensivere Pflege und Reinigung.

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Darüber hinaus sollte ein Neugeborenes erst baden, wenn der Nabelschnurrest abgefallen und der Nabel gut verheilt ist. Ansonsten besteht das Risiko, dass sich Entzündungen bilden könnten. Ist alles im grünen Bereich, steht dem ersten Bad nichts mehr im Weg.

Welche Tageszeit für das Bad ideal geeignet ist, zeigt sich im Laufe der Zeit. Denn einige Säuglinge sind danach müde und schläfrig. Da bietet sich ein Bad am späten Nachmittag beziehungsweise den frühen Abendstunden an.

Andere Windelträger sind hingegen danach putzmunter. Dann ist morgens definitiv der bessere Zeitpunkt für die Körperpflege.

Neugeborenes baden
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Das Badezimmer vorbereiten

Bereiten Sie zunächst das Badezimmer entsprechend vor, wenn Sie Ihr Baby baden wollen. In den Wintermonaten muss es selbstverständlich gut beheizt sein. Eine Raumtemperatur um die 26°C ist optimal. Legen Sie sich ausserdem alle wichtigen Utensilien zurecht. Sie benötigen Handtücher, am besten schön kuschelige Badetücher, die speziell für weiche Kinderhaut vorgesehen sind.

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Tipp: Personalisierte Bade- und Handtücher mit dem Namen oder Spitznamen des Kindes sind schöne Geschenkideen zur Geburt oder zum Geburtstag. Ausserdem ist eine frische Windel und eventuell ein sauberer Babybody von Nöten.

Wenn Sie Ihr Kind in einem anderen Zimmer ankleiden möchten, dann brauchen Sie neben den Handtüchern am besten noch einen Babyponcho. Der ist nicht nur schön kuschelig weich, sondern hält Ihren kleinen Sonnenschein wohlig warm.

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Was gilt es in Bezug auf das Badewasser zu beachten?

Ob Sie das Baby in einer grossen Badewanne baden oder in einer kleinen Wanne müssen Sie selbst entscheiden. Empfohlen wird eine kleinere Ausführung, da Sie darin Ihr Kind besser halten können. Alternativ können Sie sich einen speziellen Einsatz kaufen und schon kann Ihr Baby in einer grossen Badewanne mitplanschen.

Wenn einige Monate vergangen sind, können Sie Ihr Kind aber auch ohne Probleme direkt mit in die Wanne nehmen. Das Wasser sollte um die 35°C warm sein. Verwenden Sie zum Überprüfen der Temperatur ein Badethermometer, da die richtige Wasserwärme für die Allerkleinsten besonders wichtig ist. Wenn Sie keines zur Hand haben, dann halten Sie Ihr Handgelenk unter das fliessende Wasser. Fühlt es sich weder heiss noch kalt an, dann ist die Temperatur optimal. Als Eltern entwickeln Sie hierfür Feingefühl.

Badethermometer zur Ueberpruefung der Wassertemperatur
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Wie sieht es mit Badezusatz aus?

Grundsätzlich raten wir, in der ersten Zeit weder Badezusatz noch irgendeine Form von Schaumbad in der Wanne zu verwenden, wenn das Baby gebadet wird. Diese können nämlich die noch sehr sensible und empfindliche Haut eher reizen, anstatt sie zu pflegen.

Wenn Sie für Ihr Baby einen Badezusatz nutzen möchten, dann greifen Sie am besten auf spezielle Babyöle zurück.

Wie lange sollte ein Baby baden?

Das hängt vor allem vom Alter ab. Neugeborene baden nur wenige Minuten. Ein älteres Baby hingegen hat schon länger Freude daran. Dennoch ist eine Zeit von maximal 10min zu empfehlen, da Ihr kleiner Liebling sonst schnell Gefahr läuft, zu frieren. Das Auskühlen darf nicht unterschätzt werden. Da die Kleinen in verhältnismässig wenig Wasser baden, kühlt dieses entsprechend schneller aus. Bevor das Wasser kälter wird, sollten Sie das Kind heraus nehmen und schnell mit Handtüchern trocknen.

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Babys ans Baden gewöhnen

Ihr Baby ist kein rohes Ei und merkt, dass etwas Neues ansteht. Vertrauen Sie darauf, dass Sie Ihr Kind wirklich sicher auf dem Arm halten und es richtig auf das erste Bad vorbereiten. Ist das Kind erstmal im Wasser, halten Sie es gut und liebevoll fest. Vor allem, weil die kleinen Wassernixen noch nicht selbstständig sitzen können. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind und zu grossen Respekt vor dieser Aufgabe verspüren, dann lassen Sie sich gern von einer Hebamme zeigen, wie Säuglinge richtig zu baden sind.

Tipp: Bei Milchschorf reiben Sie die Kopfhaut sanft mit etwas Öl ein und waschen dieses vorsichtig wieder mit klarem Wasser aus. Anschliessend kämmen Sie mit einer weichen Bürste die Schuppen aus.

Babys ans Baden gewoehnen
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Nach dem Badeerlebnis

Wenn die schöne Zeit in der Wanne zu Ende geht, müssen Sie Ihren kleinen Engel rasch abtrocknen. Achten Sie dabei besonders auf die Hautfalten in den Arm- und Beinbeugen, am Hals, hinter den Ohren und natürlich im Windelbereich. Tupfen Sie langsam und vorsichtig die Haut ab, damit Sie der sanften Babyhaut gut tun.

Bei wundem Po empfehlen Kinderärzte, das Baby trocken zu föhnen. Das klingt im ersten Moment recht skurril, hat sich jedoch bewährt. Doch Vorsicht! Dabei müssen Sie sehr achtsam sein! Niemals zu dicht an das Baby heran und dann auch nur auf der kleinsten Stufe. Nach Möglichkeit sollte der Föhn nicht allzu laut sein.

Baby nach dem Badeerlebnis
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Spielzeug für heitere Badeerlebnisse?

Je älter Ihr kleiner Windelträger wird, desto mehr wächst das Interesse an Badespielzeug. Hier geht natürlich nichts über die gute alte Badeente. Doch heutzutage gibt es bei Weitem noch sehr viel mehr geeignetes Spielzeug. Wenn Sie Badespielzeug kaufen, achten Sie vor allem darauf, dass es auf Schadstoffe hin überprüft wurde und vor allem ohne verschluckbare Kleinteile, die sich lösen könnten, auskommt.