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Mit kleinem Baby im Sommer

« So gestalten Sie heisse Tage für Babys angenehmer »

Der Wetterbericht verspricht einen hochsommerlichen Tag. Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke werden erwartet. Eltern von einem Sommerbaby machen sich nun Gedanken, wie ihr kleiner Schatz die hitzigen Tage im Sommer unbeschadet übersteht.

Zunächst einmal sei allen Eltern gesagt: Ein Sommerbaby leidet deutlich weniger unter der Hitze als ein Erwachsener! Es gibt nichts, worüber Sie sich Sorgen machen müssen. Dennoch gibt es selbstverständlich ein paar Dinge zu beachten, wenn ein Baby im Sommer seine ersten Wochen auf der Welt erlebt.

Trinken ist im Sommer wichtig

Klettern die Temperaturen steil nach oben, dann hat selbstverständlich auch ein Baby mehr Durst als sonst. Wenn Sie Ihren kleinen Sonnenschein noch stillen, dann brauchen Sie in der Regel keine Extragetränke anbieten. Die sogenannte Vordermilch ist dünner und löscht den Durst sehr gut. Ihr Kind wird spürbar öfter an die Brust wollen, um die dünne Milch zu trinken. Legen Sie es an heissen Tagen daher öfter als sonst an.

Trinken ist im Sommer wichtig
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Bekommt der kleine Schatz bereits Beikost oder trinkt aus der Flasche, dann sind Getränke, wie abgekochtes Wasser oder ungesüsster Tee ideal. Mitunter können Sie auch gerne dünne Saftschorlen anbieten.

Achten Sie darauf, dass Sie im Sommer die Milchreste sofort entsorgen und die Flaschen entsprechend abkochen und reinigen. Die hohen Temperaturen sind ein idealer Nährboden für Keime.

Was einem Sommerbaby meist auch sehr gut tut, ist ein frischer Obstbrei. Ist der kleine Sonnenschein schon etwas älter, können Sie ausserdem gerne versuchen, ein erstes Wassereis anzubieten. Mitunter kann es sein, dass der Appetit an besonders warmen Tagen nicht so gross ist. Uns Erwachsenen geht es da auch nicht anders. Wichtig ist vor allem, dass das Sommerbaby ausreichend trinkt, da es natürlich auch schwitzt und dadurch Flüssigkeit verliert.

Die Mittagshitze ist tabu!

Um die Mittagszeit herum erreicht die Sommerhitze meist ihren Höhepunkt. Das ist die Zeit, in der Sie sich am besten drinnen aufhalten sollten oder auf jeden Fall einen kühlen und schattigen Platz aufsuchen sollten. Es ist nicht nur die enorme Sommerhitze, sondern auch die erhöhte UV-Strahlung, welche zu schaffen macht. Vermeiden Sie es daher am besten sich mit dem Baby im Sommer über die Mittagszeit in der direkten Sonne aufzuhalten. Instinktiv meiden selbst Erwachsene zu dieser Zeit das Freie.

Mittagshitze ist tabu
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Gut geschützt im Freien: Sonnencreme, Sonnenhut und Co.

Um mit dem Baby im Sommer die Zeit unter dem freien Himmel geniessen zu können, muss Ihr kleiner Windelträger entsprechend vor der Sonne geschützt werden. Prinzipiell sollte ein Sommerbaby nur so viel Kleidung tragen, wie Sie selbst. Ein luftiges Sommerkleid oder leichte Baumwollshorts reichen Ihnen aus? Dann benötigt der kleine Fratz nicht sehr viel mehr. Bei extremer Sommerhitze genügt ein leichter, kurzärmeliger Body. Die freien Hautstellen müssen mit einer Sonnencreme geschützt werden. Verwenden Sie für Ihr Kind im Sommer unbedingt den höchsten Lichtschutzfaktor.

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Darüber hinaus sollten Babys in der Sommerhitze stets einen dünnen und leichten Stoffhut tragen. Es gibt spezielle Sommerhüte, die nicht nur den Kopf bedecken, sondern leicht über die zarten Ohren ragen und den Nacken mit einem dünnen Stoff ebenfalls bedecken. Denn die Ohren und der Nacken sind in der prallen Sonne besonders stark gefährdet. Auch wenn Sie Ihrem Kind einen solchen Sommerhut aufsetzen, muss die Haut zuvor mit der Sonnencreme geschützt werden.

Was tun bei einem Sonnenbrand?

Es lässt sich trotz grösster Sorgfalt und Vorsicht nicht immer vermeiden, dass sich dann doch einmal ein leichter Sonnenbrand bildet. Bei Rötungen der Haut haben sich Naturjoghurt oder Quark als Therapie bewährt. Diese Produkte kühlen auf eine ganz natürliche Art und sind frei von Zusatzstoffen.

Baby im Sommer
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Sollte Ihr Kind im Laufe des Tages apathisch wirken, sich übergeben und sämtliche Nahrung verweigern, sollten Sie schnellstmöglich einen Kinderarzt aufsuchen. Dies können erste Warnhinweise auf einen Hitzschlag sein. Vermeiden Sie daher unnötig lange Aufenthalte in der extremen Sommerhitze.

Ein Säugling und auch ältere Babys sollten sich ohnehin nie länger als 5 bis 10 Minuten am Stück in der direkten Sonne aufhalten.

Ob es Ihrem Kind zu heiss ist oder nicht, können Sie recht einfach überprüfen. Fühlen Sie die Haut im Nacken. Diese sollte warm, aber niemals feucht oder verschwitzt sein. Ist das jedoch der Fall, dann sorgen Sie rasch für etwas leichte Abkühlung.

Sanfte Abkühlung – Aber bitte nur mit den Füssen ins kühle Nass!

Ob Bergsee, Freibad oder das Meer. Im Sommer ziehen Gewässer magisch an. Ihr Nachwuchs wird die Begeisterung für das kühle Nass sicher teilen. Bedenken Sie, dass selbst im Hochsommer ein Baby nicht in kaltes Wasser darf. Die Wassertemperatur muss um die 33 Grad betragen. Anderenfalls kühlt der kleine Körper zu rasch aus.

Nur mit den Fuessen ins kalte Nass
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Babyplanschbecken

Daher sollten Sie Ihr Kind nur mit den Füssen im Wasser etwas planschen lassen, wenn die Temperatur zu kalt sein sollte. Alternativ können Sie im Garten oder sogar auf dem Balkon einen winzigen Pool aufstellen. Ein solcher erwärmt das Wasser meist binnen weniger Stunden auf.

Babyplanschbecken
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Feuchte Nuscheli

Auf der Krabbeldecke oder der Spieldecke können Sie Ihren Schatz hin und wieder mit einem feuchten Nuscheli an den Beinchen und Ärmchen abtupfen, wenn die Sommerhitze zu stark erscheint. Auch das sorgt für eine angenehme Abkühlung.

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Wechsel in klimatisierte Räume

Wenn Sie mit dem Baby im Sommer unterwegs sind und aus der warmen Luft in ein kühles Café gehen, dann decken Sie den kleinen Windelträger mit einer dünnen Babydecke zu. Ein Baby kann die Wärme noch nicht so gut halten und kühlt schnell aus.

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Tropische Nächte – So klappt es mit dem Schlafen im Hochsommer

Im Schlafzimmer laufen die Ventilatoren in der Nacht ununterbrochen. Im Hochsommer sinken vor allem in den Städten die Temperaturen kaum unter die 22 Grad Marke. Was bei Erwachsenen selbstverständlich erscheint, ist im Kinderzimmer ein Tabu. Die Kleinen sind höchst empfindlich, was Zugluft betrifft.

Bitte keine Ventilatoren im Babyschlafzimmer aufstellen!

Schläft Ihr kleiner Sonnenschein bei Ihnen im Zimmer, dann muss der Ventilator abgeschaltet werden, sobald der Windelträger sich zur Ruhe begibt.

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Im Sommer braucht ein Baby zum Schlafen nicht wirklich viel. Sind die Nächte nicht allzu heiss, dann können Sie getrost einen Sommerschlafsack verwenden. Drohen jedoch tropische Nächte, dann genügt es, wenn Sie Ihrem Kind zum Schlafen lediglich ein dünnes Baumwolltuch auflegen. Ein Nuscheli genügt bereits bei einem Neugeborenen. Ansonsten können Sie sehr gern Stoffwindeln nutzen, um das Kind ein wenig zuzudecken.

Damit es im Schlafzimmer über den Tag hinweg nicht zu warm wird, beachten Sie folgende Dinge:

  • Lüften Sie das Zimmer in den frühen Morgenstunden kräftig durch.
  • Schliessen Sie Fenster, Türen und Vorhänge bevor die Sonne richtig aufsteigt und mit aller Kraft neue Hitze erzeugt.
  • Lässt es sich nicht vermeiden, dass sich das Zimmer erwärmt, weil es sich beispielsweise unter einer Dachschräge befindet, dann kühlen Sie es mit dem Ventilator vor dem Schlafen noch einmal herunter. Hängen Sie vor dem Gebläse einfach ein feuchtes Tuch auf. So kühlt die Luft im Raum ebenfalls etwas herunter und Sie alle finden einen erholsamen Schlaf, trotz hochsommerlicher Temperaturen.